Publizieren und Open Access an der TU Wien

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Kontakt

mail open-access@ub.tuwien.ac.at

MMag. Magdalena Andrae
phone +43-1-58801-44067

Mag. (FH) Ingrid Haas
phone +43-1-58801-44132

Dipl-Ing. Dr. Ingrid Bauer (Chemie, Maschinenbau)
phone +43-1-58801-44141

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Die Universitätsbibliothek bietet Ihnen auf dieser Website Informationen rund um das elektronische Publizieren einer wissenschaftlichen Arbeit. Dies betrifft in erster Linie:

  1. Hochschulschriften, das sind Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen
  2. Wissenschaftliches Publizieren in Zeitschriften (u.a. unter Open-Access Bedingungen)

Diese Publikationen sowie TU-Kongressbände und TU-Zeitschriften können Sie im Repositorium der TU Wien ablegen.

Unsere Hilfestellung umfassen:

  • Finanzierung wissenschaftlicher Publikationen unter Open Access Bedingungen (Open Access Förderung durch die TU Wien)
  • Unterstützung bei rechtlichen Fragestellungen rund um das wissenschaftliche Publizieren (zB bei Autorenverträgen)
  • Informationen zu den administrativen Abläufen und relevanten Kontaktpersonen an der TU Wien

Publikationspflicht von Diplom-, Masterarbeiten und Dissertationen
Gemäß § 86 Universitätsgesetz 2002 über die Veröffentlichungspflicht von Diplom-, Masterarbeiten und Dissertationen müssen Sie diese in der genehmigten Fassung der wissenschaftlichen Öffentlichkeit durch Vervielfältigung und Verbreitung zugänglich machen (Merkblatt für Verfasser_innen von Hochschulschriften).

Ein gedrucktes Exemplar Ihrer Hochschulschrift muss in der Universitätsbibliothek der TU Wien (eine Dissertation auch in der Nationalbibliothek) aufgestellt, allgemein zugänglich gemacht und somit veröffentlicht werden.
Die Abgabe einer elektronischen Version ist seit 1. September 2013 an der TU Wien verpflichtend (Richtlinie über die elektronische Abgabepflicht von Hochschulschriften).

Für gesperrte Arbeiten gibt es eine Sonderregelung:

info Sperre von Hochschulschriften:
Eine Sperre der Arbeit muss beim jeweiligen Studiendekan beantragt und von diesem genehmigt werden. Üblicherweise wird die Arbeit für 3 Jahre gesperrt (in Ausnahmefällen sind bis zu 5 Jahre möglich). Gesperrte Arbeiten können in der Bibliothek in diesem Zeitraum nicht ausgeliehen bzw. eingesehen werden (das gilt auch für das Abstract der Arbeit).

 


Vorgaben der TU zum wissenschaftlichen Arbeiten
Der „Code of Conduct“ (Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis) der TU Wien aus dem Jahr 2007 legt die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis an der Universität fest und listet auch wissenschaftliches Fehlverhalten auf.

Ergänzend dazu betrifft der „Leitfaden zum Umgang mit Plagiaten in studentischen Arbeiten an der Technischen Universität Wienein wichtiges, auch in der Öffentlichkeit beachtetes Thema über das mögliche Auftreten einer Plagiatssituation. Der Leitfaden soll einerseits das Bewusstsein für das Thema Plagiat stärken und andererseits eine Hilfestellung bei Auftreten eines Plagiatsverdachtes im Rahmen von Lehrveranstaltungen oder wissenschaftlichen Arbeiten geben.

Administrative Abwicklung
Grundsätzlich laufen alle Aktivitäten zu Anerkennung Ihrer Hochschulschrift über die jeweiligen Dekanatszentren der Fakultäten der TU Wien sowie dem Betreuer Ihrer Hochschulschrift.

Ein wichtiger Teil der wissenschaftlichen Arbeit besteht im Publizieren von Forschungsergebnissen. Bei bei der Frage, wie und wo ein Artikel publiziert werden soll, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Seriosität des Journals, Impact Faktor des Journals, Kostenfaktor, Schnelligkeit der Veröffentlichung etc.
Unterstützung, ein inhaltlich geeignetes Journal zu finden, bieten Websites wie whichjournal.com oder JANE (Journal/Author Name Estimator). Hier wird anhand vom Abstract, Titel oder Keywords abgeglichen, in welches Journal der Artikel thematisch am besten passt. Das Ergebnis kann auf Titel mit Open Access Option bzw. bei whichjournal.com auch auf Zeitschriften mit Impact Faktor eingegrenzt werden.

Grundsätzlich können Sie zwischen der Möglichkeit Ihre Publikation in einem „herkömmlichen“ Journal oder in einem „Open Access“ Journal zu platzieren wählen.

  1. Falls Sie in einem herkömmlichen Journal publizieren wollen, ist es im Sinne des grünen Weges von Open Access wichtig, ihre Rechte für eine zusätzliche Selbstarchivierung (Zweitveröffentlichungsrecht oder Zweitverwertungsrecht) auf dem TU Repositorium zu sichern. Bitte prüfen Sie Ihren Autorenvertrag genau, da die Verlage, eine Selbstarchivierung auf einem Dokumentenserver oft nur mit Einschränkungen zulassen. Einen Überblick über, die unterschiedlichen Bestimmungen bietet das Verzeichnis SHERPA/RoMEO.
  2. Falls Sie in einem Open Access Journal veröffentlichen wollen, bleiben die Verwertungsrechte grundsätzlich bei Ihnen. Was das Ausmaß der Weiterverwertung durch Dritte betrifft, so wird dies hauptsächlich durch Creative Commons-Lizenzen (CC-Lizenz) geregelt. Die Open Access Verlage legen dann letztendlich fest, welche CC-Lizenz für das jeweilige Journal angewendet wird. Die unterschiedlichen Lizenztypen finden Sie unter creativecommons.org.

    Weiters sollten Sie folgende Punkte bei der Auswahl des geeigneten Journals berücksichtigen:

    • Informieren Sie sich über die Qualität/Seriosität des Journals, in dem Sie veröffentlichen wollen.
      • Eine Übersicht über ca. 10.000 referierte Open Access-Zeitschriften (Stand September 2014) liefert das Directory of Open Access Journals (DOAJ)
      • Bitte beachten Sie, dass es auch Open Access-Verlage mit zweifelhaften Geschäftspraktiken gibt. Die Beall’s List bietet eine Sammlung von Verlagen und Journals, die vor dem Einreichen von Publikationen besonders genau geprüft werden sollten.
      • Das neue Tool „Quality Open Access Market“ (QOAM) bietet die Möglichkeit Open-Access-Journals nach Qualität des Services zu bewerten und zusätzlich Informationen zum Preis anzuzeigen. Die Bewertung wird von Wissenschaftler_innen vorgenommen und die Ergebnisse werden in Form von Journal Score Cards präsentiert. Dies soll sowohl Autor_innen die Möglichkeit bieten, hochwertige Zeitschriften zu angemessenen Preisen zu finden und als auch Verlagen zeigen, wie sie ihr Service optimieren können.
    • Mit der Veröffentlichung in einer Open Access Zeitschrift ist meist eine Zahlung einer Publikationsgebühr verbunden. Überprüfen Sie, ob die Veröffentlichung „förderfähig“ im Sinne der Open Access Förderpolitik der TU Wien ist.

Was ist Open Access?
Als Open Access wird der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Materialien im Internet bezeichnet. Ein wissenschaftliches Dokument unter Open-Access-Bedingungen zu publizieren, gibt jedermann die Erlaubnis, dieses Dokument zu lesen, herunterzuladen, zu speichern, es zu verlinken, zu drucken und damit entgeltfrei zu nutzen. In allen Fragen des Copyrights verbleiben die Rechte bei den jeweiligen Autoren und Autorinnen.

Vorteile von OPEN ACCESS

  • Verbleib der Verwertungsrechte beim Autor
  • Durch bessere Sichtbarkeit höhere Zitierhäufigkeit
  • Schnellerer Publikationsprozess (abhängig von der Zeitschrift)
  • Kostenloser Zugang zu Informationen
  • Erleichterung der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit
  • Vereinfachte Nutzung für weitere Forschungsaktivitäten

Grundsätzlich sind zwei Arten von Open Access zu unterscheiden:

Der Goldene Weg des Open Access
Der goldene Weg bezeichnet die Erstveröffentlichung in einer Open Access-Zeitschrift. Die Zeitschriften sind mehrheitlich durch ein Peer-Review qualitätsgeprüft. Der Zugang ist weltweit offen und kostenfrei.
Die Veröffentlichung in einer Open Access-Zeitschrift ist meist mit der Zahlung einer Veröffentlichungs- oder Publikationsgebühr, der sogenannten „Article Processing Charge (APC)“ (im Gegensatz zu Subskriptions- und Lizenzgebühren für Zeitschriftenabos ) verbunden. Die Publikationsgebühr wird in der Regel von den Autoren bzw. deren Institutionen getragen. Bitte beachten Sie hierfür die Open Access Förderpolitik der TU Wien.
Eine Übersicht über ca. 9.000 referierte Open Access-Zeitschriften (Stand Juni 2016) liefert das Directory of Open Access Journals (DOAJ).

Der Grüne Weg des Open Access
Der grüne Weg bezeichnet die parallele oder zeitversetzte Zweitveröffentlichung von Dokumenten nach der Erstveröffentlichung in einer klassischen Verlagspublikation auf einem institutionellen oder disziplinären Open Access-Repositorium (self archiving).
An der TU Wien steht Ihnen für die Zweitveröffentlichung das TU Repositorium zur Verfügung.
Die Bereitschaft von Zeitschriftenherausgebern und Verlagen, die Selbstarchivierung von Postprints oder Preprints zuzulassen, ist unterschiedlich. Einen Überblick darüber, was Verlage den Autoren gestatten, bietet das Verzeichnis SHERPA/RoMEO.

info Geschichte der OPEN ACCESS Bewegung
Die Open Access Bewegung entstand Beginn der 1990er Jahre aufgrund des Drucks der steigenden Preise für wissenschaftliche Publikationen bei gleichbleibenden bzw. schrumpfenden Etats der Universitätsbibliotheken. Der Grundstein wurde am Los Alamos National Laboratory (LAN-L) mit der Errichtung des Servers ArXiv gelegt. Auf diesem werden Preprints der Physik frei zugänglich gemacht.
Die zentrale Forderung dieser Bewegung ist, dass wissenschaftliche Publikationen als Ergebnisse der von der Öffentlichkeit geförderten Forschung dieser Öffentlichkeit wiederum kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollen. Dies war natürlich erst mit der Entwicklung des Internets und der damit schnellen und einfachen Verbreitung von Dokumenten ab Mitte der 1990er Jahre möglich.
Ein Meilenstein in der Open Access Bewegung ist die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen vom Oktober 2003, die mittlerweile von rund 490 Einrichtungen unterzeichnet wurde.

Die Universitätsbibliothek verhandelt mit Verlagen im Rahmen der Lizenzverträge immer häufiger Open-Access-Komponenten. Das bietet den Angehörigen der TU Wien die Möglichkeit, ihre Publikationen Open Access zu stellen. Die Kosten werden zur Gänze aus dem Publikationsfonds übernommen, die Verrechnung läuft zentral über die Universitätsbibliothek.

Kriterien zur Nutzung der Verlagsvereinbarungen:

  • Der_die einreichende/korrespondierende Autor_in ist Angehörige_r der TU Wien
  • Publikationskosten sind nicht bereits durch geförderte Projekte (z.B.: FWF, ERC) gedeckt
  • In den acknowledgments muss die Finanzierung durch die Universitätsbibliothek der TU Wien erwähnt werden. Folgende Formulierung empfehlen wir: "The authors acknowledge the TU Wien University Library for financial support through its Open Access Funding Programme."

Wir raten, bei der Einreichung die dienstliche Mail-Adresse zu benutzen bzw. sich im IP-Bereich der Universität aufzuhalten, um die Rechnungsabwicklung direkt über die Universitätsbibliothek zu garantieren.

Verlag

Ablauf

BioMed Central
BioMedCentral

Titelliste

Im Einreichprozess wählen Sie aus, dass die TU Wien Mitglied bei SpringerOpen ist (Option 4). Die Universitätsbibliothek wird vom Verlag verständigt und klärt die Förderkriterien mit dem_der korrespondierenden Autor_in ab.

Electrochemical Society (ECS)
ECS


ECS Plus
Neu ab 2017

Der_die korrespondierende Autor_in wählt im Einreichprozess unter Step 2 "A - Open Access Charges" "I belong to an ECS Plus subscribing institution (…)".Nach Artikel-Annahme zur Veröffentlichung (Peer Review Prozess abgeschlossen) kommt eine Zahlungsaufforderung. Auf der Landing-Page des Rechnungslink wird die TU Wien unter "Apply Discount" gewählt.

Emerald
Emerald Insight

Neu ab 2017

Im Einreichprozess stimmen Sie der Open-Access-Veröffentlichung zu. Die Universitätsbibliothek wird vom Verlag informiert.

IEEE Open Access
IEEE

Nach der Acceptance (Artikel-Annahme zur Veröffentlichung) kommt eine Zahlungsaufforderung, in welcher Sie auf das Deposit Account der TU Wien verweisen. Die Universitätsbibliothek wird vom Verlag verständigt und tritt mit dem_der korrespondierenden Autor_in bzgl. Förderkriterien in Kontakt.

Institute of Physics (IOP)
IOP Science

Neu ab 2017

Im Einreichprozess stimmen Sie der Open-Access-Veröffentlichung zu. Die Universitätsbibliothek wird vom Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt.

Royal Society of Chemistry
RSC Logo

Neu ab 2017

Im Einreichprozess stimmen Sie der Open-Access-Veröffentlichung zu. Die Universitätsbibliothek wird vom Verlag verständigt und klärt die Förderkriterien mit dem_der korrespondierenden Autor_in ab.

SCOAP3
SCOAP3

Titelliste
2014-16 Titelliste

Teilnahme am Pilotprojekt zur Förderung von Open Access im Bereich Hochenergie-Physik.
Folgende Zeitschriften sind ab 2017 inbegriffen:

  • Acta Physica Polonica B (APPB): Jagiellonen-Universität in Krakau
  • Advances in High Energy Physics (AHEP): Hindawi
  • Chinese Physics C (CPC): IOP Publishing
  • The European Physical Journal C (EPJC): Springer
  • The Journal of High Energy Physics (JHEP): Springer
  • Nuclear Physics B (NPB): Elsevier
  • Physics Letters B (PLB): Elsevier
  • Progress of Theoretical and Experimental Physics (PTEP): Oxford University Press

Publikationsgebühren werden direkt über SCOAP3 verrechnet

Springer Compact
Springer Logo

Nach der Acceptance (Artikel-Annahme zur Veröffentlichung) informiert der Verlag den korrespondierenden Autor_die korrespondierende Autorin über die Open-Access-Vereinbarung. Das acknowledgment wird vom Verlag vervollständigt. Die Universitätsbibliothek wird vom Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt.

Anmerkung: Gültig nur für Springer Open Choice Zeitschriften. Für Förderung bei einer Open-Access-Zeitschrift siehe Springer Open.

Springer Open
Springer Open

Im Einreichprozess wählen Sie aus, dass die TU Wien Mitglied bei SpringerOpen ist (Option 4). Die Universitätsbibliothek wird vom Verlag verständigt und klärt die Förderkriterien mit dem_der korrespondierenden Autor_in ab.

Taylor & Francis
Taylor and Francis

Neu ab 2017

Nach der Acceptance (Artikel-Annahme zur Veröffentlichung) informiert der Verlag den korrespondierenden Autor_die korrespondierende Autorin über die Open-Access-Vereinbarung. Die Universitätsbibliothek wird durch den Verlag verständigt, und tritt bei Unklarheiten mit dem_der korrespondierenden Autor_in in Kontakt.

Alle von der Universitätsbibliothek der TU Wien geförderten Artikel werden zusätzlich in reposiTUm veröffentlicht.

Vergünstigungen von Artikelkosten für TU-Angehörige (keine automatische Kostenübernahme durch die Universitätsbibliothek)

American Chemical Society (ACS)

  • 25% Rabatt auf Artikelgebühren durch den Lizenzvertrag der Universitätsbibliothek
  • Wird für alle korrespondierenden Autor_innen der TU Wien vom Verlag automatisch bei Einreichung abgezogen

Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI):

  • 10% Rabatt auf Artikelgebühren durch Vereinbarung der Universitätsbibliothek
  • Wird für alle korrespondierenden und Co-Autorinnen und -Autoren der TU Wien vom Verlag automatisch bei Einreichung abgezogen
  • Gebühren-Übernahme durch den Publikationsfonds möglich

Neben den verlagsspezifischen Angeboten fördert die Universitätsbibliothek auch einzelne Artikel über den Publikationsfonds.

Voraussetzungen für diese Förderung sind:

  1. Der_die einreichende/korrespondierende Autor_in ist Angehörige_r der TU Wien und für die Bezahlung der Publikationsgebühr verantwortlich
  2. Der Artikel erscheint in einer Open-Access-Zeitschrift, die im "Directory of Open Access Journals" (DOAJ) verzeichnet ist und im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren (peer review) anwendet. Der Artikel erscheint unmittelbar im Open Access. Der Freikauf von Artikel in Subskriptionszeitschriften ("hybrid") wird nicht gefördert – Ausnahme: siehe Verlagsvereinbarungen.
  3. Publikationskosten sind nicht bereits durch externe Gelder bzw. geförderte Projekte (z.B.: FWF, ERC) gedeckt
  4. Die Publikationsgebühr des Artikels übersteigt nicht 2.000 EUR
  5. In den acknowledgements muss die Finanzierung durch die Universitätsbibliothek erwähnt werden. Folgende Formulierung empfehlen wir: "The authors acknowledge the TU Wien University Library for financial support through its Open Access Funding Programme."

Eine Rückerstattung von bereits gezahlten Rechnungen ist nicht möglich.

Wenn Sie die Voraussetzungen für den Publikationsfonds erfüllen, schicken Sie uns eine Nachricht unter open-access@ub.tuwien.ac.at mit den folgenden Angaben:

  • Name des korrespondierenden Autors_der korrespondierenden Autorin
  • Zeitschriftentitel und Verlag (gerne auch einen Link zur Webseite)
  • Publikationskosten
  • Bestätigung, dass keine sonstige Förderung vorliegt

Wir fördern Artikel nach dem "First come, first served" Prinzip.

Alle von der Universitätsbibliothek der TU Wien geförderten Artikel werden zusätzlich in reposiTUm veröffentlicht.

info

Informationsunterlagen

Info-Folder Open Access Publizieren Informationsveranstaltung, 21.10.2014 - Open Access - Die neue Ära des Publizierens; Förderungen von Open Access (national und international) Informationsveranstaltung, März 2014

Grundsätzlich wird die Frage der Verwertungsrechte in Autorenverträgen zwischen dem Verlag und dem Autor einer Publikation geregelt. Hier wird u.a. der Umfang, in dem die Verwertungsrechte an den Verlag abgetreten werden, abgesteckt.

Viele Verlage erlauben zB die Selbstarchivierung in Repositorien oft erst nach Ablauf einer Sperrfrist zwischen der Veröffentlichung durch den Verlag und der Bereitstellung im Internet (Embargozeitraum). Meist darf auch nur eine bestimmte Version (Infobox „Preprint / Postprint“) der Publikation archiviert werden

infoPreprint / Postprint:
Die Begriffe Preprint und Postprint werden oft unterschiedlich gebraucht. Auf dieser Seite haben wir uns an die Definitionen der SHERPA/RoMEO-Website gehalten. Dort können Sie die Bedingungen zur Selbstarchivierung vieler Verlage abfragen. Es wird folgende Unterscheidung vorgenommen:
  • Preprint - Entwurf vor der Begutachtung
  • Postprint - Endfassung nach der Begutachtung, jedoch ohne Layout und Seitenzählung des Verlags
  • Verlagsversion/PDF – Artikel von der Verlagswebsite

Daher sollte folgendes bedacht werden:

  • Sie sollten dem Verlag lediglich „einfache Nutzungsrechte“ für die elektronische Publikation einräumen, damit Sie Ihre Arbeit parallel auch in einem Repositorium bereitstellen können. Sie können dazu einschränkende Formulierungen im Vertragstext streichen (zB. Ausdrücke wie exklusive Abgabe aller Rechte). In einem Begleitbrief sollten Sie auf die Änderungen aufmerksam machen.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dem Vertrag einen Zusatz (Addendum) beizulegen, in welchem Sie sich das einfache Nutzungsrecht für die Veröffentlichung in einem Repositorium vorbehalten.

    Für deutschsprachige Verträge könnten Sie diese Textpassage als Vorlage für eine Ergänzung verwenden:

"[...] 1. Der Verlag stimmt zu, dass der Autor das nichtexklusive Recht behält, eine digitale Kopie des Dokumentes vor/während/nach der Publikation durch den Verlag zeitlich unbeschränkt auf einen öffentlich zugänglichen akademischen Non-Profit-Server zu legen.
2. Der Autor verpflichtet sich, das Originaldokument auf dem akademischen Non-Profit-Server zu zitieren. [...] "

Für englischsprachige Verträge gibt es ein praktisches Online-Tool, die „Scholar’s Copyright Addendum Engine”. Sie können zwischen drei unterschiedlichen Varianten (Access-Reuse, Immediate Access oder Delayed Access) wählen und das Addendum online erstellen. Eine andere Variante bietet die „License to publish“ der JISC/SURF Copyright Toolbox.

Detailinformationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen rund um den Autorenvertrag finden Sie auf: open-access.net

reposiTUm_Logo

reposiTUm - Das Repositorium der TU Wien bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Publikationen weltweit sichtbar zu machen und ohne Zugriffsbarrieren dauerhaft elektronisch zur Verfügung zu stellen. Ein stabiler Link sorgt dafür, dass die Einträge zuverlässig zitierbar bleiben.

http://repositum.tuwien.ac.at

Folgende Publikationen werden abgelegt:

  • Erstveröffentlichung von Working Papers, Reports
  • Zweitveröffentlichung bereits publizierter Artikel (Self Archiving)
  • TU-Kongressbände und TU-Zeitschriften
  • Monographien
  • Hochschulschriften (Dissertationen, Diplomarbeiten, Masterarbeiten)

Vorteile:

  • Zeitnahe Zurverfügungstellung von Inhalten und damit Beschleunigung der Wissenschaftskommunikation
  • Weltweite Sichtbarkeit durch leichte Auffindbarkeit über Suchmaschinen
  • Volltextsuche in den Inhalten
  • Gut strukturierte Plattform
  • Zuverlässige Zitierbarkeit durch stabilen Link
  • Dauerhafte Archivierung
  • Integration in CatalogPlus

Weitere Informationen finden Sie unter den FAQ.

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